Vereinsstatuten

1. Name, Sitz und Tätigkeit des Vereins:
 
1.1 Der Verein führt den Namen:
"Das Dorf" - Verein zur Förderung traditioneller und zukünftiger Lebensweisen.


1.2 Der Verein hat seinen Sitz in Wien.

1.3 Er erstreckt seine Tätigkeit überwiegend auf das österreichische Bundesgebiet.

1.4 Er verfolgt ausschließlich gemeinnützige Zwecke im Sinne der
Bundesabgabenordnung (§§ 34-47). Seine Tätigkeit ist nicht auf Gewinn gerichtet.


1.5 Die Errichtung von Zweigstellen/Zweigvereinen ist beabsichtigt.
2. Zweck des Vereins

Der Verein bezweckt die Förderung und Berücksichtigung des Lebens in allen Lebensformen und Bereichen, insbesondere in den folgenden:


2.1 Kultur und Brauchtum:

Bewahrung, Pflege und Förderung alter Traditionen, Kultur, Kunst, Handwerk und Brauchtum volkskundlicher Natur. Erforschung und Wiederbelebung verloren gegangener Traditionen und Kulturgüter.


2.2 Natur:

Verbreitung des Gedankens vom Schutz der Natur und der Landschaft. Aktive Pflege und Schutz von Natur und Landschaft auf allen Ebenen. Förderung und Propagierung von Naturentsprechender Tierzucht und landwirtschaftlicher Anbau- und Verarbeitungsmethoden.


2.3 Spiritualität:

Förderung der Weisheit, der Erkenntnis, der Lebensfreude und der Entfaltung des menschlichen Potentials für die ganzheitliche Dimension der Realität und der menschlichen Existenz. Wiederbelebung und Erforschung von Naturheiligtümern und dem spirituellen Verständnis der belebten Natur.


2.4 Heilwissen:

Erforschung und Verbreitung ganzheitlicher Heilungsmethoden für Mensch, Natur und Gesellschaft. Förderung der Entwicklung und Aktivierung der Selbstheilungskräfte und der Gesundheit von Körper, Seele und Geist.


2.5 Forschung:

Förderung, Entwicklung, Anwendung und Verbreitung von Technologien die im Einklang mit Mensch, Natur und Gesellschaft sind. Wie z.B. Freie Energie, angepasste Technologie, Kommunikationstechnologie, Datenbanken, Netzwerke.


2.6 Weltbilder und Gesellschaftsformen:

Auseinandersetzung und Erforschung von Weltbildern, Geschichte, Mythen, Sagen, Märchen, Religionen, Philosophie, Gesellschaftsmodellen und Wirtschaftssystemen. Entwicklung, Anwendung und Verbreitung neuer und traditioneller Gesellschaftsformen wie Dorf- und Stammeskulturen und Großfamilie.


2.7 Kommunikation:

Förderung von Kommunikation und Austausch auf allen Ebenen, sowie Entwicklung von Kommunikationsfähigkeit und Gemeinschaftsbildung.


2.8 Pädagogik:

Theoretische und praktische Durchführung von wissenschaftlichen Forschungsprojekten im Bereich der Pädagogik, der Gehirn und Sozialforschung, besonders auf dem Gebiet des aktiven und nicht-direktiven Lernens in Vorschule, Schule und Einrichtungen der Erwachsenenbildung. Die Forschungsergebnisse werden laufend publiziert und dokumentiert. Eine Zusammenarbeit mit anderen nationalen und/oder internationalen Instituten ist möglich. Weiters fördert der Verein den respektvollen Umgang mit Kindern und ihre Anerkennung als autonome Persönlichkeiten. Ihnen soll die Möglichkeit geboten werden sich ihren Bedürfnissen gemäß entwickeln zu können.

Die Befreiung von rechtsradikalem und faschistischem Gedankengut in unserem Kulturkreis und Richtigstellung unserer traditionellen Werte, ist ein besonderes Anliegen des Vereins.

Der Verein fördert die Zusammenarbeit aller Menschen ohne irgendeine Unterscheidung wie etwa nach Kultur, Religion, Rasse, Farbe, Geschlecht, Sprache politischer oder sonstiger Überzeugung, nationaler oder sozialer Herkunft, nach Eigentum, Geburt oder sonstiger Umstände.


3. Tätigkeiten, die zur Verwirklichung des Vereinszwecks vorgesehen sind:

Der beabsichtigte Vereinszweck soll durch folgende ideelle Tätigkeiten verwirklicht werden:


3.1 Bildung und Schulung:

Abhaltung
von Seminaren, Vorträgen, Praktikas, Informations- und Diskussionsveranstaltungen, Symposien, Arbeitstagungen, Lehrgängen, Kursen, Workshops, Einzel- und Gruppenberatungen, die dem Vereinszweck dienen, einschließlich der hiezu erforderlichen Nebenleistungen. Ermöglichung von Weiterbildung im Sinne des Vereins z.b. durch die Beschäftigung von Volontären. Ausbildungslehrgänge für zukünftige Kursleiter auf allen Gebieten, die dem Vereinszweck entsprechen.


3.2 Öffentlichkeitsarbeit:

Herausgabe vereinsinterner Mitteilungsblätter mindestens einmal jährlich. Verbreitung der Vereinsideen durch Herausgabe, Beschaffung und Bereitstellung von Publikationen, Musikkassetten, CDs, Videos, Filmen und elektronischen oder sonstigen Medien. Einladung von Besuchern. Betreiben eines elektronischen Mediums (Mailbox, Internet). Durchführung von Ausstellungen und Präsentationen.


3.3 Veranstaltungen:

Versammlungen, gesellige Zusammenkünfte, Literaturveranstaltungen, Feste, Brauchtums-, Theater-, Musikgruppe, Film-, Video- und sonstige Vorführungen, Sportveranstaltungen, Seminare und sonstige Veranstaltungen.


3.4 Forschung:

Einrichtung einer Bibliothek und Datenbank, Studienreisen, durchführen von Experimenten und Projekten entsprechend des oben genannten Vereinszweckes. Förderung, Entwicklung und Herstellung neuer innovativer Produkte, die sich mit Problemlösungen beschäftigen, die dem Vereinszweck entsprechen.


3.5 Projekt "Das Dorf":

Errichtung eines Musterdorfs als Kultur- und Zukunftsprojekt unter Einbeziehung von traditioneller, Umweltangepasster, energiesparender, ergonomischer Architektur im Einklang mit der Natur, zur Schaffung aller Voraussetzungen auf räumlicher, personeller und struktureller Ebene, die für die Ermöglichung des Vereinszweckes erforderlich sind.


4. Die erforderlichen materiellen Mittel sollen aufgebracht werden durch:


4.1

Beitrittsgebühren, Mitgliedsbeiträge, Erträge aus Veranstaltungen, vereinseigene Unternehmungen, Flohmärkte, Bazare, Spenden, Sachspenden, Sammlungen, Publikationen, Forschungsveranstaltungen und Symposien, Spendensammlungen, Subventionen insbesondere von öffentlichen Stellen, Vermächtnisse und sonstige Zuwendungen. Allfällige Erträge aus Vermögen und Unternehmungen, Kostenersätze für sonstige Vereinsleistungen.


4.2

Bei allen diesen Mitteln wird darauf Bedacht genommen, daß die gesamte Tätigkeit ausschließlich auf die Erfüllung des gemeinnützigen Zweckes eingestellt ist, und nur jene Tätigkeiten ausgeübt werden, ohne die die genannten Zwecke nicht erreichbar wären, und die Tätigkeit darf zu abgabepflichtigen Betrieben derselben oder ähnlichen Art nicht in größerem Umfang in Wettbewerb treten, als dies bei Erfüllung der Zwecke unvermeidbar ist. Überschüsse aus all diesen angeführten Tätigkeiten müssen ausschließlich und unmittelbar zur Förderung der gemeinnützigen Zwecke des Vereins dienen.


5. Arten der Mitgliedschaft

Die Mitglieder des Vereins gliedern sich in:


5.1

Ordentliche Mitglieder, das sind jene, die sich voll an der Vereinsarbeit beteiligen und vom Präsidium als solche ausdrücklich anerkannt sind.


5.2

Außerordentliche Mitglieder sind solche, die einen Mitgliedsbeitrag leisten und Leistungen des Vereins in Anspruch nehmen;


5.3

Fördernde Mitglieder sind solche, die Leistungen des Vereins in Anspruch nehmen und die Vereinstätigkeit fördern;


5.4

Zeitmitglieder sind solche, die nur eine Veranstaltung des Vereins besuchen und hierfür einen Kostenersatz leisten.


6. Erwerb der Mitgliedschaft


6.1

Mitglieder des Vereins können alle physischen sowie juristische Personen werden.


6.2

Über die Aufnahme von ordentlichen, außerordentlichen und fördernden Mitgliedern entscheidet das Präsidium. Die Aufnahme kann ohne Angabe von Gründen verweigert werden.


6.3

Die Zeitmitgliedschaft beginnt mit dem Besuch einer Vereinsveranstaltung, wenn nicht schon eine andere Mitgliedschaft vorliegt, und kann vom Veranstaltungsleiter ohne Angabe von Gründen verweigert werden.


6.4

Vor der Konstituierung des Vereins erfolgt die (vorläufige) Aufnahme von Mitgliedern durch den (die) Proponenten. Diese Mitgliedschaft wird erst mit der Konstituierung wirksam.


7. Beendigung der Mitgliedschaft


7.1

Die Mitgliedschaft erlischt durch Tod - bei juristischen Personen durch Verlust der Rechtspersönlichkeit - durch freiwilligen Austritt, durch Streichung, durch Ausschluß und bei Zeitmitgliedschaften automatisch mit Verlassen der Veranstaltung.


7.2

Der freiwillige Austritt kann jederzeit erfolgen.


7.3

Die Streichung eines Mitglieds kann das Präsidium vornehmen, wenn dieses mit der Zahlung der Mitgliedsbeiträge im Rückstand ist. Die Verpflichtung zur Zahlung der fällig gewordenen Mitgliedsbeiträge bleibt erhalten.


7.4

Der Ausschluß eines Mitgliedes aus dem Verein kann vom Präsidium wegen grober Verletzung der Mitgliedspflichten und wegen unehrenhaften Verhaltens verfügt werden.


8. Rechte und Pflichten der Mitglieder


8.1

Die Mitglieder sind berechtigt an allen Veranstaltungen des Vereins teilzunehmen und die Einrichtungen des Vereins zu beanspruchen. Das Stimmrecht in der Generalversammlung sowie das aktive und passive Wahlrecht - ausgenommen Rechnungsprüfer, die auch alle Mitglieder und Nichtmitglieder werden können - steht nur den ordentlichen Mitgliedern zu.


8.2

Die Mitglieder sind verpflichtet die Interessen des Vereins nach Kräften zu fördern und alles zu unterlassen, worunter das Ansehen und der Zweck des Vereins leiden könnte. Sie haben die Vereinsstatuten und die Beschlüsse der Vereinsorgane zu beachten. Die ordentlichen und außerordentlichen Mitglieder sind zur pünktlichen Zahlung der Beitrittsgebühr und der Mitgliedsbeiträge in der von der letzten Generalversammlung beschlossenen Höhe verpflichtet.


9. Vereinsorgane

Organe des Vereins sind die Generalversammlung, das Präsidium, die Rechnungsprüfer und der Sekretär.


10. Generalversammlung


10.1

Die ordentliche Generalversammlung findet alljährlich statt.


10.2

Eine außerordentliche Generalversammlung hat auf Beschluss des Präsidiums oder der ordentlichen Generalversammlung oder auf schriftlich begründeten Antrag von mindestens 50% der Mitglieder oder auf Verlangen der Rechnungsprüfer stattzufinden. In den vorgenannten Fällen hat die außerordentliche Generalversammlung längstens ein Monat nach Einlangen des Antrages auf Einberufung beim Präsidium stattzufinden.


10.3

Sowohl zu den ordentlichen wie auch zu den außerordentlichen Generalversammlungen sind alle stimmberechtigten Mitglieder mindestens zwei Wochen vor dem Termin schriftlich oder mündlich einzuladen. Die Anberaumung der Generalversammlung hat unter Angabe der Tagesordnungspunkte zu erfolgen. Die Einberufung erfolgt durch das Präsidium.


10.4

Anträge zur Generalversammlung sind mindestens 48 Stunden vor dem Termin der Generalversammlung beim Präsidium schriftlich einzureichen.


10.5

Gültige Beschlüsse - ausgenommen solche über einen Antrag auf Einberufung einer außerordentlichen Generalversammlung - können nur zu Tagesordnungspunkten gefasst werden.


10.6

Bei der Generalversammlung sind alle Mitglieder teilnahmeberechtigt. Stimmberechtigt sind nur die ordentlichen Mitglieder. Jedes stimmberechtigte Mitglied hat eine Stimme. Juristische Personen werden durch einen Bevollmächtigten vertreten. Die Übertragung des Stimmrechtes auf ein anderes stimmberechtigtes Mitglied im Wege einer schriftlichen Bevollmächtigung ist zulässig. Ein Mitglied darf maximal zwei weitere Stimmrechte ausüben.


10.7

Die Generalversammlung ist bei Anwesenheit der Hälfte aller stimmberechtigten Mitglieder (bzw. ihrer Vertreter) beschlussfähig. Ist die Generalversammlung zur festgesetzten Stunde nicht beschlussfähig, so findet die Generalversammlung 30 Minuten später mit derselben Tagesordnung statt, die ohne Rücksicht auf die Anzahl der Erschienenen beschlussfähig ist.


10.8

Die Wahlen und Beschlussfassungen in der Generalversammlung erfolgen mit einfacher Stimmenmehrheit.


10.9

Bei Stimmengleichheit muss der betreffende Punkt noch einmal diskutiert und einer nochmaligen Abstimmung unterworfen werden. Sollte es absehbar sein, dass auch durch wiederholte Anwendung dieser Vorgangsweise, keine Stimmenmehrheit erzielt werden kann, dann entscheidet die Stimme des Vorsitzenden.


10.10

Den Vorsitz in der Generalversammlung führen die Direktoren abwechselnd, bei Verhinderung der nächste Direktor oder ein Stellvertreter.


11. Aufgabenkreis der Generalversammlung:

Der Generalversammlung sind folgende Aufgaben vorbehalten:


11.1

Entgegennahme und Genehmigung des Rechenschaftsberichtes und des Rechnungsabschlusses;


11.2

Bestellung und Enthebung der Mitglieder des Präsidiums und der Rechnungsprüfung;


11.3

Festsetzung der Höhe der Beitrittsgebühr und der Mitgliedsbeiträge für ordentliche Mitglieder;


11.4

Entscheidung über Berufungen gegen Ausschlüsse von der Mitgliedschaft;


11.5

Beschlussfassung über Statutenänderungen und die freiwillige Auflösung des Vereins;


11.6

Beschlussfassung über Geschäftsordnungen für die einzelnen Vereinsorgane;


11.7

Beratung und Beschlussfassung über sonstige auf der Tagesordnung stehende Fragen;


11.8

Streitigkeiten aus dem Vereinsverhältnis mit einfacher Stimmenmehrheit.


12. Präsidium:


 
12.1

Das Präsidium besteht aus mindestens drei Mitgliedern und zwar aus drei Direktoren. Es können Stellvertreter gewählt werden.

12.2

Die Funktionsdauer beträgt 3 Jahre. Auf jeden Fall währt sie bis zur Wahl eines neuen Präsidiums. Ausgeschiedene Direktoren sind wieder wählbar.


12.3

Das Präsidium hat das Recht, bei Ausscheiden eines gewählten Direktors an seine Stelle ein anderes wählbares Mitglied zu kooptieren, wozu die nachträgliche Genehmigung in der nächstfolgenden Generalversammlung einzuholen ist.


12.4

Das Präsidium kann von jedem Direktor bzw. Stellvertreter schriftlich oder mündlich einberufen werden.


12.5

Das Präsidium ist beschlussfähig, wenn alle seine Mitglieder eingeladen wurden und mindestens die Hälfte von ihnen anwesend ist, wobei in jedem Fall mindestens drei Mitglieder anwesend sein müssen.


12.6

Das Präsidium fasst seine Beschlüsse mit einfacher Mehrheit. Bei Stimmengleichheit muss der betreffende Punkt noch einmal diskutiert und einer nochmaligen Abstimmung unterworfen werden. Sollte es absehbar sein, dass auch durch wiederholte Anwendung dieser Vorgangsweise, keine Stimmenmehrheit erzielt werden kann, dann muss dieser Punkt auf die nächste Präsidiumssitzung vertagt werden. Nur in den Fällen, wo ein weiterer Aufschub eines Beschlusses zu einem Schaden für den Verein führen würde, entscheidet die Stimme des Vorsitzenden.


12.7

Den Vorsitz führen die Direktoren abwechselnd, bei Verhinderung der nächste Direktor.


12.8

Außer durch Tod und Ablauf der Funktionsperiode (Punkt 12.2) erlischt die Funktion eines Präsidiumsmitgliedes durch Enthebung (Punkt 12.9) und Rücktritt (Punkt 12.10).


12.9

Die Generalversammlung kann jederzeit das gesamte Präsidium oder einzelne Mitglieder des Präsidiums seiner Funktion entheben.


12.10

Die Präsidiumsmitglieder können jederzeit schriftlich ihren Rücktritt erklären. Die Rücktrittserklärung ist an das Präsidium, im Falle des Rücktrittes des gesamten Präsidiums an die Generalversammlung zu richten. Der Rücktritt des gesamten Präsidiums wird erst mit der Wahl des neuen Präsidiums wirksam.


13. Aufgabenkreis des Präsidiums:

Dem Präsidium obliegt die Leitung des Vereins. Ihm kommen alle Aufgaben zu, die nicht durch die Statuten einem anderen Vereinsorgan zugewiesen sind.
In seinen Wirkungsbereich fallen insbesondere folgende Angelegenheiten:


13.1

Erstellung des Jahresvoranschlages sowie Abfassung des Rechenschaftsberichtes und des Rechnungsabschlusses;


13.2

Vorbereitung und Einberufung der ordentlichen und außerordentlichen Generalversammlung;


13.3

Festsetzung der Höhe der Beitrittsgebühr und der Mitgliedsbeiträge für außerordentliche Mitglieder;


13.4

Information der Mitglieder über Tätigkeit und finanzielle Gebarung des Vereins in der Generalversammlung;


13.5

Verwaltung des Vereinsvermögens;


13.6

Aufnahme, Ausschluß; und Streichung von Vereinsmitgliedern;


13.7

Aufnahme und Kündigung von Angestellten des Vereins;


13.8

Bestellung und Absetzung des Sekretärs.


14. Besondere Obliegenheiten einzelner Präsidiumsmitglieder


14.1

Jeder der Direktoren vertritt den Verein, insbesondere nach außen, gegenüber Behörden und dritten Personen. Das Präsidium kann aber dem Sekretär die Besorgung der laufenden Geschäfte übertragen.


14.2

Die Direktoren führen abwechselnd den Vorsitz in der Generalversammlung und in den Präsidiumssitzungen. Bei Gefahr im Verzug sind sie berechtigt, auch in Angelegenheiten, die in den Wirkungsbereich der Generalversammlung fallen, unter eigener Verantwortung selbständig Anordnungen zu treffen; diese bedürfen jedoch der nachträglichen Genehmigung durch die Generalversammlung.


14.3

Die Direktoren führen abwechselnd die Protokolle der Generalversammlung und des Präsidiums.


14.4

Die Direktoren sind für die ordnungsgemäße Geldgebarung des Vereins verantwortlich.


14.5

Schriftliche Ausfertigungen und Bekanntmachungen des Vereins, insbesondere den Verein verpflichtende Urkunden sind von den Direktoren gemeinsam zu unterfertigen. Bei laufenden Geschäften ist jedoch ein Direktor allein zeichnungsberechtigt.


14.6

Im Falle einer Verhinderung dürfen die jeweiligen Stellvertreter nur vereinsintern tätig werden.


15. Der Sekretär


15.1

Der Sekretär wird vom Präsidium bestimmt und abgesetzt. Er kann beim Verein angestellt sein oder auch nur ehrenamtlich tätig sein. Das Präsidium ist zur Bestellung dieser Funktion nicht verpflichtet.


15.2

Er ist dem Präsidium weisungsgebunden. Er hat das Büro zu leiten und ist für die Abwicklung der laufenden Geschäfte des Vereins gemäß den Weisungen des Präsidiums verantwortlich.


15.3

Er ist für die laufenden Geschäfte allein zeichnungsberechtigt.


16. Die Rechnungsprüfer


16.1

Die beiden Rechnungsprüfer werden von der Generalversammlung gewählt und abgesetzt. Eine Wiederwahl ist möglich.


16.2

Den Rechnungsprüfern obliegt die laufende Geschäftskontrolle und die Überprüfung des Rechnungsabschlusses. Sie haben der Generalversammlung über das Ergebnis der Überprüfung zu berichten.


16.3

Die Rechnungsprüfer dürfen nicht dem Präsidium angehören.


16.4

Im übrigen gelten für die Rechnungsprüfer die Bestimmungen der Punkte 12.2, 12.8, 12.9 und 12.10 sinngemäß.


17. Auflösung des Vereins:


17.1

Die freiwillige Auflösung des Vereins kann nur in einer zu diesem Zwecke einberufenen außerordentlichen Generalversammlung und nur mit Dreiviertelmehrheit der abgegebenen gültigen Stimmen beschlossen werden.


17.2

Diese Generalversammlung hat auch - sofern Vereinsvermögen vorhanden ist - über die Liquidation zu beschließen. Insbesondere hat sie einen Liquidator zu berufen und Beschluss darüber zu fassen, wem dieser das, nach Abdeckung der Passiven verbleibende Vereinsvermögen zu übertragen hat. Dieses Vermögen muss einer Organisation zufallen, die gleiche oder ähnliche Zwecke wie dieser Verein verfolgt und eine vom Finanzamt als gemeinnützig im Sinne der Bundesabgabenordnung anerkannte Körperschaft ist.


17.3

Das im Falle der Auflösung oder bei Wegfall des begünstigten Vereinszwecks allenfalls vorhandene Vereinsvermögen darf in keiner wie auch immer gearteten Form den Vereinsmitgliedern zugute kommen, sondern ist ausschließlich und zur Gänze für gemeinnützige Zwecke im Sinne der §§ 34 ff BAO zu verwenden.


17.4

Das letzte Vereinspräsidium hat die freiwillige Auflösung der Vereinsbehörde schriftlich anzuzeigen und ist verpflichtet, die freiwillige Auflösung in einem amtlichen Blatte zu verlautbaren.


18. Anmerkung zur Benennung von Vereinsorganen


18.1

Die Benennung der in diesen Vereinsstatuten erwähnten Vereinsorgane wie z.B. Direktor etc kann je nach Geschlecht der diese Funktion innehabenden Person analog zu den in den Statuten verwendeten Form variiert werden z.B. Direktor/Direktorin etc. In den Statuten wurde der leichteren Lesbarkeit wegen nur die männliche Form verwendet.